10 Fakten über SIEM – Das Herzstück moderner Cyber-Security
In einer zunehmend komplexen Bedrohungslandschaft ist SIEM (Security Information & Event Management) zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder IT-Sicherheitsstrategie geworden. Unternehmen jeder Größe stehen vor der Herausforderung, Cyberangriffe frühzeitig zu erkennen, sensible Daten zu schützen und Compliance-Vorgaben effizient einzuhalten. Ein leistungsstarkes SIEM-System sorgt für umfassende Transparenz, optimiert die Bedrohungserkennung und beschleunigt Reaktionszeiten bei Sicherheitsvorfällen. Wir von der ProSmartec GmbH unterstützen Unternehmen dabei, die passende SIEM-Lösung zu finden und optimal in bestehende Infrastrukturen zu integrieren.

Warum sollte man ein SIEM-System nutzen?
Cyberangriffe sind allgegenwärtig und werden immer raffinierter. Unternehmen müssen sich vor Angriffen schützen, die sowohl von externen Bedrohungsakteuren als auch von internen Schwachstellen ausgehen. Ein SIEM-System hilft dabei, diese Gefahren frühzeitig zu identifizieren und angemessen darauf zu reagieren.
Wichtige Gründe für den Einsatz eines SIEM-Systems:
Früherkennung von Sicherheitsvorfällen: Echtzeitüberwachung und Erkennung von Anomalien.
Schnellere Reaktionszeiten: Automatisierte Incident Response verhindert größere Schäden.
Bessere Einhaltung von Compliance-Vorgaben: Erfüllung regulatorischer Anforderungen wie DSGVO, ISO 27001 und PCI-DSS.
Zentrale Sicherheitsüberwachung: Erfassung und Analyse sicherheitsrelevanter Daten aus verschiedenen Systemen.
Während klassische SIEMs sich auf Log-Management konzentrierten, sind moderne Lösungen viel leistungsfähiger.
2. SIEM braucht ein starkes Team – Hacker machen keinen Urlaub
Die Implementierung eines SIEM-Systems ist kein Selbstläufer. Es erfordert ein engagiertes Team, das die gesammelten Daten auswertet, Sicherheitsvorfälle bewertet und Gegenmaßnahmen einleitet. Dabei sollte man Folgendes berücksichtigen:
24/7-Betrieb erforderlich: Cyberangriffe erfolgen rund um die Uhr
Unternehmen müssen nicht zwingend ein eigenes Team vor Ort haben. Viele setzen auf Managed SIEM-Dienste oder Security Operations Centers (SOCs), die eine kontinuierliche Überwachung übernehmen.
Feiertage als Risikofaktor: Hacker schlagen zu, wenn IT-Teams fehlen
Cyberkriminelle nutzen bevorzugt Zeiträume mit geringer Personalbesetzung, wie die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, Ostern oder lange Wochenenden. Während IT-Teams reduziert arbeiten, starten Angreifer gezielt Ransomware-Angriffe, Phishing-Kampagnen oder Advanced Persistent Threats (APTs), um unbemerkt in Systeme einzudringen. Deshalb sollten Unternehmen sicherstellen, dass auch an Feiertagen klare Eskalationspläne und Notfallkontakte bestehen.
Personalausfälle einkalkulieren: Sicherheit auch an Feiertagen gewährleisten
Urlaubszeiten, Krankheit und Personalwechsel dürfen die IT-Sicherheit nicht gefährden. Outsourcing oder Managed Security Services (MSSP) bieten eine Lösung, um auch in personell schwächeren Zeiten eine kontinuierliche Überwachung sicherzustellen.

3. Managed SIEM vs. SOC – Was ist der Unterschied?
Während ein Managed SIEM hauptsächlich die Verwaltung und Analyse von Sicherheitsprotokollen übernimmt, geht ein Security Operations Center (SOC) weiter. Ein SOC umfasst nicht nur die Verwaltung eines SIEM-Systems, sondern auch ein Team aus Analysten und Sicherheitsexperten, das aktiv Bedrohungen untersucht, Gegenmaßnahmen einleitet und Incident-Response-Strategien umsetzt.
Managed SIEM: Externe Verwaltung von SIEM-Prozessen mit Fokus auf Log-Management und Ereignisanalyse. Viele SOCs bieten auch Managed SIEM-Dienste an, wodurch die Grenzen zwischen beiden Konzepten verschwimmen.
SOC: Ganzheitliche Sicherheitsüberwachung mit aktivem Bedrohungsmanagement und Incident Response.
Ein Unternehmen kann entweder ein eigenes SOC betreiben, ein Managed SIEM nutzen oder beides kombinieren, um eine umfassendere Sicherheitsstrategie zu erhalten.
4. Wichtige Kriterien beim Kauf eines SIEM-Systems
Die Auswahl eines SIEM-Systems sollte auf mehreren Faktoren basieren, um eine langfristig sinnvolle Investition zu gewährleisten. Hier sind die wichtigsten Punkte:
Datenquellen: Ein leistungsfähiges SIEM muss Daten aus verschiedensten Quellen importieren können – darunter Firewalls, Endgeräte, Server, Cloud-Dienste, Anwendungen und Netzwerkinfrastrukturen.
Lizenzierung: Abrechnung nach Events per Sekunde (EPS), Anzahl der Datenquellen oder Nutzer? Diese Faktoren beeinflussen die Kosten erheblich.
Datenspeicherung: Wie lange müssen Logs gespeichert werden? Erfolgreiche Angriffe bleiben oft monatelang unbemerkt, sodass eine lange Speicherdauer entscheidend ist. Die gesetzlichen Vorgaben zur Speicherung variieren je nach Branche und Region (z. B. DSGVO in der EU, HIPAA in den USA).
Skalierbarkeit: Kann das System mit wachsenden Anforderungen und steigenden Datenmengen mithalten?
Analysefähigkeit: Moderne SIEM-Lösungen sollten fortschrittliche Analysemöglichkeiten bieten, um Muster und Anomalien effizient zu identifizieren. Neben KI-gestützter Erkennung ist auch die Korrelation von Ereignissen über lange Zeiträume hinweg essenziell.
Datenschutz: Die Datenverarbeitung muss den geltenden Datenschutzbestimmungen entsprechen. Besonders in sensiblen Branchen wie Finanzwesen oder Gesundheitswesen gelten strenge Compliance-Vorgaben.
Integration: Ein gutes SIEM sollte sich nahtlos mit anderen Sicherheitslösungen wie SOAR, XDR und Threat Intelligence Feeds integrieren lassen.
5. Zentrale Funktionen eines SIEM-Systems
Ein SIEM-System erfasst sicherheitsrelevante Ereignisse aus verschiedenen IT-Systemen, wertet diese in Echtzeit aus und unterstützt Unternehmen dabei, Sicherheitsvorfälle schnell und effizient zu bewältigen. Es aggregiert Log-Daten aus unterschiedlichen Quellen – darunter Firewalls, Endpunkt-Sicherheitslösungen, Intrusion Detection/Prevention-Systeme (IDS/IPS), Cloud-Umgebungen und Netzwerkinfrastrukturen – und korreliert diese Informationen, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen.
Wichtige Kernfunktionen eines SIEM-Systems umfassen:
Log-Management: Erfassung, Speicherung und Analyse großer Mengen sicherheitsrelevanter Daten aus verschiedenen IT-Systemen. Dies ermöglicht eine langfristige Untersuchung von Sicherheitsereignissen und unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.
Echtzeitüberwachung: Kontinuierliche Analyse und Auswertung sicherheitsrelevanter Ereignisse zur frühzeitigen Erkennung von Bedrohungen und Anomalien.
Ereigniskorrelation: Identifikation von Mustern und Abweichungen durch Verknüpfung verschiedener Datenquellen, um komplexe Bedrohungen, wie gezielte Angriffe oder Insider Threats, schneller zu erkennen.
Incident Response & Alarmierung: Automatische Erkennung und Priorisierung von Sicherheitsvorfällen mit sofortiger Benachrichtigung an Sicherheitsteams, um gezielte Gegenmaßnahmen einleiten zu können.
Forensische Analyse: Detaillierte Nachverfolgung und Untersuchung von Vorfällen zur Ermittlung der Ursache und zur Optimierung von Sicherheitsmaßnahmen.
Compliance-Reporting: Erstellung von Berichten für gesetzliche und regulatorische Anforderungen, wie DSGVO, ISO 27001, HIPAA oder PCI-DSS, um Audits zu erleichtern und Richtlinienkonformität sicherzustellen.
6. Bedrohungserkennung mit KI und Machine Learning
Die Bedrohungslandschaft entwickelt sich stetig weiter, weshalb moderne SIEM-Lösungen verstärkt auf künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning setzen. Diese Technologien ermöglichen eine genauere Analyse von Sicherheitsereignissen und reduzieren Fehlalarme erheblich. Während herkömmliche SIEM-Systeme auf statischen Regeln und manuellen Eingriffen basieren, erlaubt der Einsatz von KI eine adaptive und selbstlernende Sicherheitsstrategie.
Durch Machine Learning-Modelle können SIEM-Systeme typische Verhaltensmuster von Benutzern, Geräten und Anwendungen erlernen und dabei Abweichungen in Echtzeit erkennen. Das bedeutet, dass nicht nur bekannte Bedrohungen, sondern auch neuartige Angriffe identifiziert werden können, die sich durch klassische Signaturen nicht erfassen lassen.
Ein besonderer Vorteil von KI-gestützten SIEM-Lösungen ist die Reduktion von Fehlalarmen. Traditionelle SIEM-Systeme generieren oft eine Flut von Warnmeldungen, von denen viele nicht sicherheitsrelevant sind. Machine Learning ermöglicht eine priorisierte Bewertung der Vorfälle, indem es irrelevante oder harmlos erscheinende Meldungen aussortiert und sicherheitskritische Anomalien automatisch in den Fokus rückt.
Zusätzlich können KI-Algorithmen Bedrohungen automatisch klassifizieren und in Echtzeit Handlungsempfehlungen für Analysten generieren. So lassen sich Angriffsmuster schneller erkennen und Gegenmaßnahmen effizient einleiten. In Kombination mit SOAR (Security Orchestration, Automation and Response) können viele Reaktionen auf Bedrohungen automatisiert werden, sodass Angriffe in kürzester Zeit eingedämmt werden können.
Die Integration von KI und Machine Learning in SIEM-Systeme ist daher nicht nur eine technologische Weiterentwicklung, sondern eine Notwendigkeit für Unternehmen, die ihre IT-Sicherheitsstrategie auf ein neues Level heben wollen. Gerade in Zeiten zunehmender Cyberbedrohungen und wachsender IT-Komplexität sorgt diese intelligente Bedrohungserkennung für eine proaktivere und effizientere Verteidigung gegen Angriffe.
7. Compliance und Regulierung
Ein SIEM erleichtert Unternehmen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, indem es sicherheitsrelevante Daten zentral speichert, prüfbar macht und bei Vorfällen eine schnelle Reaktion ermöglicht. Zu den wichtigsten Regularien gehören:
- DSGVO (EU): Die Datenschutz-Grundverordnung verlangt eine sichere Verarbeitung personenbezogener Daten. Ein SIEM unterstützt die Einhaltung durch lückenlose Protokollierung von Zugriffen und sicherheitsrelevanten Ereignissen.
- HIPAA (USA): In den USA regelt der Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) den Schutz von Gesundheitsdaten. SIEM hilft, unautorisierte Zugriffe oder Verstöße frühzeitig zu erkennen.
- ISO 27001: Dieser internationale Standard für Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS) setzt auf systematische Überwachung und Reaktion auf Sicherheitsereignisse – eine Kernfunktion eines SIEMs.
- TISAX (Automobilindustrie, EU): Der „Trusted Information Security Assessment Exchange“ (TISAX) ist ein Standard für die Informationssicherheit in der Automobilbranche. Ein SIEM ist hier essenziell, da es ermöglicht, Sicherheitsereignisse zu überwachen, Manipulationen zu erkennen und nachweisbare Sicherheitskontrollen zu etablieren. Dies ist besonders wichtig für Zulieferer, die sensible Entwicklungs- und Produktionsdaten schützen müssen.
Durch die zentrale Erfassung und Analyse sicherheitsrelevanter Ereignisse stellt ein SIEM sicher, dass Unternehmen regulatorische Anforderungen erfüllen und jederzeit auditierbar bleiben.
8. Skalierbarkeit und Flexibilität – Warum ein SIEM mitwachsen muss
Die IT-Infrastrukturen von Unternehmen entwickeln sich stetig weiter – sei es durch Expansion, technologische Innovationen oder die zunehmende Nutzung von Cloud-Diensten. Ein SIEM-System (Security Information and Event Management) muss daher flexibel und skalierbar sein, um mit den wachsenden Anforderungen Schritt zu halten. Die Fähigkeit, sich nahtlos in verschiedene IT-Umgebungen zu integrieren, ist entscheidend für langfristige Sicherheit und Effizienz.
Warum ist Skalierbarkeit bei einem SIEM wichtig?
Unternehmen generieren täglich eine enorme Menge an sicherheitsrelevanten Daten aus unterschiedlichen Quellen, darunter:
- Firewalls und Intrusion Detection/Prevention-Systeme (IDS/IPS)
- Endgeräte und Server
- Cloud-Dienste (z. B. Microsoft Azure, AWS, Google Cloud)
- Netzwerkinfrastrukturen
- Datenbanken und geschäftskritische Anwendungen
Mit zunehmender Unternehmensgröße oder bei steigenden Compliance-Anforderungen wächst auch die Menge der zu analysierenden Sicherheitsereignisse. Ein skalierbares SIEM-System passt sich dieser steigenden Last an, ohne Leistung oder Reaktionsgeschwindigkeit zu beeinträchtigen.
Cloud-native SIEMs – Die Zukunft der Sicherheitsüberwachung
Traditionelle On-Premises-SIEM-Lösungen stoßen häufig an ihre Grenzen, wenn es um Skalierbarkeit geht. Hardware-Ressourcen müssen erweitert werden, was hohe Kosten verursacht. Cloud-native SIEM-Lösungen hingegen bieten mehrere entscheidende Vorteile:
- Dynamische Skalierung: Automatische Anpassung an steigende Datenmengen, ohne in zusätzliche Hardware zu investieren.
- Kosteneffizienz: Pay-as-you-go-Modelle ermöglichen eine bedarfsgerechte Nutzung, sodass nur für tatsächlich verarbeitete Daten bezahlt wird.
- Flexibilität & Standortunabhängigkeit: Die Sicherheitsanalyse findet in der Cloud statt – ideal für global verteilte Umgebungen.
- Schnellere Implementierung: Keine langwierigen Hardware- und Software-Installationen erforderlich.
- Bessere Integration mit modernen IT-Umgebungen: Besonders bei hybriden Architekturen (On-Premises + Cloud) ermöglicht ein Cloud-SIEM eine zentrale Sicht auf alle sicherheitsrelevanten Ereignisse.
Ein SIEM muss zukunftssicher sein
Die Anforderungen an ein SIEM-System ändern sich mit der Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur und den wachsenden Cyberbedrohungen. Hohe Skalierbarkeit und Flexibilität sind essenziell, um langfristig eine effektive Sicherheitsüberwachung zu gewährleisten. Cloud-native und hybride SIEM-Modelle bieten Unternehmen die Möglichkeit, sich dynamisch an neue Herausforderungen anzupassen und dabei Kosten zu optimieren.
Bei der Auswahl eines SIEMs sollten Unternehmen daher genau prüfen, welche Skalierungsoptionen angeboten werden und wie gut sich das System in bestehende und zukünftige IT-Strukturen integrieren lässt.
9. Herausforderung: Fehlalarme und Rauschen – Warum False Positives ein Problem sind

Ein leistungsstarkes SIEM-System sammelt und analysiert sicherheitsrelevante Ereignisse aus verschiedenen IT-Quellen, um potenzielle Bedrohungen frühzeitig zu erkennen. Doch ein zentrales Problem vieler SIEM-Lösungen ist die hohe Anzahl falscher Alarme (False Positives), also Warnmeldungen, die keine echte Bedrohung darstellen.
Diese Fehldiagnosen können massive Auswirkungen auf die Effektivität eines Security Operations Centers (SOC) oder IT-Sicherheitsteams haben, weil sie zu Alarm Fatigue führen können.
Was sind False Positives und warum sind sie problematisch?
False Positives entstehen, wenn ein SIEM-System ein harmloses Ereignis irrtümlich als Sicherheitsvorfall einstuft. Ursachen hierfür können sein:
- Unzureichend definierte Regeln: Zu streng konfigurierte Systeme stufen harmlose Aktivitäten als potenzielle Bedrohung ein.
- Mangelnde Kontextanalyse: Fehlt eine intelligente Analyse, können reguläre Prozesse wie Admin-Zugriffe fälschlich als Angriffe gewertet werden.
- Dynamische IT-Umgebungen: Änderungen in Netzwerken oder Anwendungen erzeugen neue Muster, die das SIEM ohne genauere Prüfung als verdächtig einstuft.
- Fehlende Bedrohungsklassifizierung: Unwichtige Ereignisse erhalten dieselbe Aufmerksamkeit wie echte Angriffe.
Folgen von False Positives – Alarm Fatigue als ernsthafte Gefahr
- Alarm Fatigue: Bei Hunderten oder Tausenden von Warnmeldungen pro Tag sinkt die Aufmerksamkeit, echte Bedrohungen können übersehen werden.
- Hohe operative Belastung: Analysten müssen jedes SIEM-Alert manuell prüfen, wodurch wertvolle Zeit für echte Bedrohungen fehlt.
- Erhöhte Reaktionszeiten: Mehr Fehlalarme bedeuten längere Erkennungs- und Reaktionszeiten für tatsächliche Angriffe.
- Hohe Kosten und ineffiziente Ressourcennutzung: Sicherheitspersonal wird durch den Umgang mit Fehlalarmen gebunden, was in zusätzlichen Personalkosten oder externe Dienstleistungen münden kann.
Wie lassen sich False Positives minimieren?
Moderne Sicherheitslösungen nutzen mehrere Ansätze, um Fehlalarme zu reduzieren:
- KI-gestützte Bedrohungserkennung: Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) erkennen abweichendes Verhalten und senken damit False Positives.
- User and Entity Behavior Analytics (UEBA): UEBA-Technologien definieren typische Verhaltensmuster für Nutzer/Systeme und lösen nur bei echten Abweichungen Alarme aus.
- Korrelation von Ereignissen: Einzelereignisse im Kontext betrachten – mehrere gescheiterte Logins aus verschiedenen Ländern kurz nacheinander sind verdächtig, ein einzelner Fehlversuch nicht.
- Optimierte Regeldefinition und Tuning: Schwellenwerte für Alarme regelmäßig anpassen, um normale Prozesse nicht versehentlich zu markieren.
- Automatisierte Reaktion (SOAR): Das System kann z. B. automatisch prüfen, ob eine IP tatsächlich als schädlich bekannt ist, bevor ein Alarm ausgelöst wird.
Fehlalarme reduzieren, um echte Bedrohungen zu erkennen
Ein hohes Maß an Fehlalarmen führt zu ineffizienten Sicherheitsprozessen und gefährdet durch Alarm Fatigue die eigentliche Bedrohungserkennung. Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass ihr SIEM-System intelligent optimiert ist, um echte Sicherheitsvorfälle von harmlosen Ereignissen zu unterscheiden.
Der Einsatz von KI, Machine Learning, UEBA und automatisierten Reaktionen senkt die Anzahl der Fehlalarme drastisch. Regelmäßiges Feintuning der SIEM-Regeln ist unerlässlich, damit echte Angriffe nicht in einem Meer unnötiger Meldungen untergehen.
10. Zukunftsperspektiven: KI, Automatisierung und Cloud-native SIEM
Die Zukunft der IT-Sicherheitsüberwachung liegt in Automatisierung, KI und Cloud-Technologien. Während klassische SIEM-Systeme auf regelbasierte Erkennung setzen, entwickeln sich moderne Lösungen zunehmend zu intelligenten, selbstlernenden Systemen, die Bedrohungen in Echtzeit analysieren und automatisiert darauf reagieren.
Unternehmen stehen vor immer komplexeren Bedrohungen. Cyberangriffe werden raffinierter, IT-Infrastrukturen hybrider und die Datenmengen steigen exponentiell. Zukunftsweisende Cloud-native SIEMs, KI-gestützte Bedrohungserkennung und automatisierte Reaktionsmechanismen sind unverzichtbar, um IT-Sicherheitsstrategien auf das nächste Level zu heben.
KI-gestützte Bedrohungserkennung – Next-Generation SIEM
KI-Technologien verändern die Art und Weise, wie SIEM-Systeme Sicherheitsbedrohungen erkennen und analysieren. Klassische, rein regelbasierte SIEMs stoßen bei Zero-Day-Angriffen, polymorpher Malware und Insider-Bedrohungen an Grenzen.
Mit KI, ML und UEBA können moderne SIEM-Systeme:
- Normales Verhalten analysieren und Abweichungen automatisch identifizieren
- Bedrohungen aufspüren, selbst ohne bekannte Signaturen
- False Positives reduzieren, indem sie sich an neue Angriffsmuster anpassen
- Verdächtige Muster in großen Datenmengen erkennen, die klassischen Methoden entgehen
Security Automation – Reaktion in Millisekunden statt Stunden
Die Automatisierung von Sicherheitsprozessen ist zentraler Bestandteil moderner SIEM-Architekturen. In Kombination mit SOAR (Security Orchestration, Automation and Response) reagieren aktuelle SIEM-Lösungen automatisiert auf Vorfälle:
- Reduzierte Reaktionszeit: Das SIEM-System kann verdächtige IPs blockieren oder infizierte Endpunkte isolieren, ohne manuelles Eingreifen.
- Entlastung der Sicherheitsteams: Routineaufgaben wie das Sortieren von Fehlalarmen oder das Erstellen von Compliance-Berichten werden automatisiert.
- Minimierung menschlicher Fehler: Sicherheitsmaßnahmen werden konsistent und sofort umgesetzt.
So wird das SIEM zu einem proaktiven Sicherheitswerkzeug, das Angriffe bereits im Frühstadium abwehrt.
Cloud-native SIEMs – Sicherheit in hybriden IT-Umgebungen
Immer mehr Unternehmen setzen auf Cloud-Dienste wie Microsoft Azure, AWS oder Google Cloud. Traditionelle On-Premises-SIEMs sind hier oft nicht flexibel oder performant genug für riesige Datenmengen in Echtzeit.
Vorteile von Cloud-nativen SIEM-Systemen:
- Dynamische Skalierbarkeit: Keine teuren Hardware-Upgrades, automatische Anpassung an Datenvolumen und Ereignislast.
- Zentrale Sicherheitsüberwachung: Einheitliche Sicht auf alle relevanten Ereignisse in On-Premises-, Cloud- und Multi-Cloud-Umgebungen.
- Geringere Infrastrukturkosten: Statt eigener Rechenzentren nur Kosten für tatsächlich verarbeitete Daten.
- Echtzeit-Analyse großer Datenmengen: Unerlässlich für die Erkennung hochentwickelter Angriffe (APTs).
Die Evolution des SIEM ist in vollem Gange
Die Zukunft von SIEM-Technologien liegt in der Kombination aus KI, Automatisierung und Cloud. Unternehmen, die ihre Cyber Security nachhaltig stärken möchten, sollten bereits jetzt in KI-gestützte und cloudfähige SIEM-Lösungen investieren.
Die wichtigsten Vorteile:
✅ Bessere Bedrohungserkennung durch kontinuierliche Verhaltensanalysen
✅ Stärkere Automatisierung und Entlastung der Sicherheitsteams
✅ Skalierbare Lösungen, die mit dynamischen IT-Landschaften mitwachsen
✅ Echtzeit-Analyse von Sicherheitsereignissen – unabhängig von Standort und Umgebung
Mit einer durchdachten SIEM-Strategie sind Unternehmen nicht nur besser gegen aktuelle, sondern auch gegen zukünftige Bedrohungen gerüstet. KI und Automatisierung sorgen dafür, dass Angriffe schneller erkannt und geeignete Abwehrmaßnahmen effizienter eingeleitet werden – die Basis für zeitgemäße Cyber Security.
Die ProSmartec GmbH – Ihr Spezialist für SIEM-Lösungen
Ein leistungsstarkes SIEM-System ist unverzichtbar, um Cyber-Bedrohungen frühzeitig zu erkennen, Compliance-Vorgaben zu erfüllen und IT-Infrastrukturen effektiv zu schützen. Als erfahrener Partner unterstützt die ProSmartec GmbH Unternehmen bei der Implementierung maßgeschneiderter SIEM-Strategien, die optimal auf ihre individuellen Sicherheitsanforderungen abgestimmt sind.
🔹 On-Premises, Cloud oder Managed SIEM – Wir bieten flexible Lösungen, die sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen integrieren.
🔹 Maximale Bedrohungserkennung – Unsere Experten optimieren SIEM-Systeme mit KI-gestützter Analyse und Automatisierung, um False Positives zu reduzieren und echte Bedrohungen effizient zu identifizieren.
🔹 Branchenübergreifende Expertise – Ob Finanzsektor, Gesundheitswesen, Industrie oder Mittelstand – wir passen SIEM-Lösungen an spezifische Compliance-Vorgaben und IT-Sicherheitsanforderungen an.
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